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25. Mai 2019 um 13:19

Explosive Kraftentfaltung trainieren

Beim Football ist es sinnvoll, über eine gut entwickelte Stabilität und Schnellkraft zu verfügen. Bei Vollkontaktsportarten verwundert das nicht. In ihnen können klassischerweise durch ein auf Schnellkraft ausgerichtetes Krafttraining und Koordinationsübungen solche Eigenschaften gut trainieren. Allerdings gibt es Methoden, die sich dazu noch besser eignen: so beispielsweise die Plyometrie.

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Diese ist eigentlich auch ein auf Schnellkraft ausgerichtetes Training, allerdings unter einem bestimmten Grundsatz: Beanspruchung möglichst direkt nach Beanspruchung. So gewöhnen sich die Muskeln, Sehnen und die dementsprechenden Nervenbahnen an eine möglichst schnelle Kraftentfaltung.

Diese Trainingsmethode wird im Spitzensport vor allem zur Förderung der Sprungkraft eingesetzt, ist aber grundsätzlich übertragbar. Unser Beispiel trainiert die Schnellkraftentwicklung in den Beinen. 

Durchführung:

Man beginnt mit einem Bein auf einer Plyo-Softbox, zu der man seitlich steht. Nun drückt man sich mit dem Bein auf der Box ab und springt auf die andere Seite. In der Luft wechseln die Beine ihre Position so, dass das andere Bein auf der Box landet. Zur vollen Effektivität sollten die Bodenkontaktzeiten möglichst gering ausfallen. Es steht das innere Bein auf der Box. 

Intensität: 

4 Sätze mit jeweils 8 Ausführungen. 

13. April 2019 um 13:42

Stabil für Hits

Beim Footballtraining kann gemäß der Komplexität der Sportart eine Vielzahl an Übungen durchgeführt werden. Allein das Technische kann problemlos stundenlange Trainingspläne füllen. Doch sollten auch die körperlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Dabei kann wiederum eine Vielzahl an Muskeln trainiert werden und jeder von ihnen ist sinnvoll. Allerdings gibt es bestimmte Muskeln die tatsächlich nicht fehlen dürfen. Eine Gruppe ist wenig überraschend der Rücken. Dieser hat so viele Aufgaben, dass er in keinem Training fehlen sollte. 

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

So hat er allein eine wichtige Aufgabe, um beim Vollkontakt Verletzungen zu vermeiden, weil er die Wirbelsäule stützt. Zudem ist der Rücken zusammen mit den Beinen die Grundlage der Hits. Deshalb ist die folgende Übung für das Training empfehlenswert und mit einfachen Mittel auf dem Feld umsetzbar.

Der Ablauf:

Man stellt sich auf einen Trainingsband. Dieses wird mit beiden Händen gegriffen und anschließend bei leicht gebeugtem Oberkörper nur durch Bewegung in den Ellenbogen.

Intensität:

Drei Sätze bei 10 Ausführungen.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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17. März 2019 um 15:56

Trainingsökonomische Aufwärmübung

Trainingsökonomisch sind vor allem solche Übungen sinnvoll, die mehrere Fähigkeiten auf einmal trainieren.

Die Übung, die wir dieses Mal vorstellen, gehört klassischerweise in das Aufwärmprogramm. Sie ist vor allem zu empfehlen, weil sie mehrere Eigenschaften trainiert. Zum einen ist sie eine effektive Dehnübung für die Adduktoren. Diese sind wichtig, um schnelle und effektive Richtungswechsel (z.B. bei Runningbacks) ausführen zu können. In ihrer Eigenschaft, die Hüfte zu stabilisieren, beugen sie zudem zahlreichen Verletzungen vor.

Zum anderen schult sie die Koordination und Balance, indem sie auf dem Balance Dome ausgeführt wird. Diese Eigenschaften sind wichtig, um Hits auszuhalten und sich allgemein effektiv zu bewegen.

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Übungsablauf:

Man startet mit einem Bein auf dem Balance Dome und schwingt das andere Bein seitlich raus. Um die reize zu verstärken, bieten sich weitere Bewegungen und Widerstandsbänder an.

Intensität:

3 Durchgänge á 10 Wiederholungen auf jeder Seite.

16. Februar 2019 um 13:25

Fusssohlen mit Faszienrolle trainieren

Das Footballtraining gehört zu den anspruchvollsten überhaupt. Viele Muskelgruppen müssen für das abwechslungsreiche Bewegungsprofil trainiert werden und auch der technische Anteil ist umfangreich.

Daher mag es zunächst überraschen, die folgende Übung zu empfehlen. Allerdings sollte nach dem eigentlichen Training eine gezielte Förderung der Muskelentspannung allein schon zur Verletzungsprävention betrieben werden.

Dabei kann es auch sinnvoll sein, die Füße zu berücksichtigen, weil diese nicht nur sämtliches Gewicht tragen, sondern in dieser Funktion auch eine Rolle für die Stabilität des Knies und des Sprunggelenk spielen.

Die folgende Übung zeigt, wie man diese Partie mit der Allzweckwaffe Faszienrolle trainieren kann.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Ausführung:
Man stellt die Füße in Rückenlage auf die Faszienrolle und rollt die Fußsohlen langsam und intensiv aus. Besonders auf Verspannungen achten und diese intensiver ausrollen.

Intensität:
Jeweils drei Mal eine halbe Minute.

12. Januar 2019 um 13:17

Trainingsübung für stabiliere Bewegungen

Viele Aktivitäten unseres Körpers sind uns in der täglichen Normalität nicht bewusst. Vor allem die Arbeit derjenigen Muskeln, die alle Bewegungen stabilisieren, fällt dabei zumeist nicht auf. Dabei sind sie enorm wichtig: Würden diese Muskeln ihren Dienst versagen, fielen wir einfach um.

Wenn man Sport treibt, steigt die Anstrengung des gesamten Körpers. Dadurch müssen die Stabilisatoren noch intensiver arbeiten, um die Bewegungen effektiv zu halten. Gerade im Football sind sie gefragt.

Es ist beim Football egal, auf welcher Position man spielt. Egal ob man kurz oder lang sprintet, viel oder wenig springt, fängt oder tacklet, die Stabilisatoren leisten immer Schwerstarbeit.

Daher sollten sie im Footballtraining ausreichend Raum bekommen. Die folgende Übung funktioniert ohne Gerät – nur mit dem eigenen Gewicht des Körpers und ist enorm simpel auszuführen.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Durchführung:
Startposition ist der Vierfüßlerstand. Hände und Knie berühren den Boden. Durch Erhebung des Pos, sollen nun die Knie vom Boden gelöst werden. In dieser Position sollte der Rücken nach Möglichkeit gerade und der ganze Körper unter Spannung sein.

Intensität:
3 Sätze. Die Position pro Satz jeweils zehn Sekunden halten.

9. Dezember 2018 um 22:42

Verletzungsanfällige Schultern intensiv erwärmen

Beim Football sind Kraftübung durch die hohen körperlichen Belastungen unerlässlich. Trotzdem sollte dabei – gerade zur Prävention von Verletzungen – das Aufwärmprogramm nicht zu kurz kommen; einem Thema, dem wir uns in diesem Monat mit einer passenden Übung widmen.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die enormen Kräfte, die bei Hits im Football auf den Körper einwirken können, bergen eine Verletzungsgefahr, gerade bei empfindlichen Körperregionen. So ist beispielsweise die Schulter enorm verletzungsanfällig und sollte intensiv erwärmt werden.

Zudem fördern leichte Lockerungs- und Kräftigungsübung auch die Gesundheit des Wirbelsäulensystems. Insbesondere die Halswirbelsäule, sollte durch solche Übungen im Football gestärkt werden.

Die folgende Übung erwärmt und lockert vor allem die anfällige Schulter und die Arme sowie den Nackenbereich und eignet sich daher hervorragend, für die oben beschriebenen Ziele.

Übung:
Man stellt sich aufrecht hin. Dann beginnt man die Arme verschiedenartig zu bewegen. So kann man zum Beispiel vor und neben dem Körper heben, in beide Richtungen kreisen o.Ä. Dabei können gegensätzliche Bewegungen auch die Koordination fördern.

Intensität:
Dreißig Sekunden pro Bewegung.

28. Oktober 2018 um 09:56

Spiderman-Liegestütze mit der Hürdenleiter

Im Football gehört das Gerät, das wir heute statt einer Übung vorstellen im Profibereich längst zum Standardrepertoire.

Allerdings ist es auch für den Amateurbereich geeignet, denn es erlaubt zentrale Kompetenzen des Footballspielers in athletischer und koordinativer Hinsicht zu fördern. Die Rede ist von der Hürdenleiter.

Diese erlaubt es die Schnelligkeit und Koordination des Unter- und Oberkörpers zu trainieren. Dabei kann sie problemlos auf dem Footballfeld angewendet werden. Übungen wie beispielsweise Spiderman-Liegestütze oder dementsprechende Übungen für die Beine sind im Internet einsehbar.

Der Einsatz dieses Trainingsgeräts, wird die Trainingserfolge der Spiele merklich steigern und sollte deshalb im nächsten Training nicht fehlen.

16. September 2018 um 19:15

Mehr Balance für Vollkontakt-Tackles

Football vereinigt schnelle Bewegungen, vor allem Sprints auf kurzen Distanzen, mit Vollkontakt-Tackles. Dabei wird nicht nur Kraft abverlangt, sondern auch Balance und Koordination.

Deshalb sollte ein guter Trainingsplan im Football nicht nur Kraftübungen umfassen, sondern auch die zuletzt genannten Elemente berücksichtigen.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Es gibt allerdings auch Übungen (die natürlich keinen Trainingsplan ersetzten), die es schaffen Krafttraining mit Koordination und Balance zu verbinden. Solche Übungen eigenen sich (gerade für den Aufbau von Grundlagen) besonders gut.

Die nachstehende Übung weist diese Eigenschaft auf.

Die Übung:

Man schwingt ein gut befestigtes Battle Rope. Dabei wechselt man beide Arme ab und konzentriert sich auf gleichmäßige Bewegungen. Allerdings steht man einbeinig mit leicht geneigtem Oberkörper.

Kategorie: Koordination – Autor: kd
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19. August 2018 um 16:04

Die Körpermitte stärken

Wir haben im Rahmen dieser Übungen schon oft auf die Bedeutung der stabilisatorischen Muskeln hingewiesen, die in Vollkontaktsportarten wie Football enorm wichtig sind, um Verletzungen und langfristigen Schädigungen vorzubeugen. Dabei gibt es verschiedene Teile des Körpers, die durch solche Stabilisatoren geschützt werden.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Körpermitte ist (neben dem Nacken) der wichtigste Teil dieses stabilisatorischen Gerüsts. Die untere Rücken- und Bauchmuskulatur schützen Hüfte, Lendenwirbelsäule, Kniee, Brust- und Rippenwirbel sowie die obere Wirbelsäule.

Durch ihre Position in der Körpermitte ist auch ihre Bedeutung für unsere Gesundheit zentral. Diese Muskeln sollten daher im Hinblick auf die Gesundheit der Amateursportler eine Rolle im Trainingsplan spielen. Die folgende Übung ist eine Möglichkeit dieser Empfehlung nachzukommen.

Übungsablauf:

Für die Übung begibt man sich sitzend auf den Boden. Dabei soll die gesamte Übung nur das Gesäß den Boden berühren. Dann zieht man die Beine abwechselnd zur Brust, um unter den Beinen einen Medizinball zu übergeben.

Intensität:

Vier Durchgänge bei zehn Sekunden.

24. Juli 2018 um 10:29

Krafteinwirkungen besser absorbieren

Beim Football steht der Oberkörper besonders im Fokus. Der Vollkontakt innerhalb des Footballs sorgt dafür, dass dieser teils hohen Belastungen ausgesetzt ist. Infolgedessen steigt die Verletzungsgefahr.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

In diesem Zuge haben wir schon oft Kraftübungen empfohlen. Doch zusätzlich zu Kraftübungen sollte auch auf ein ausgiebiges Dehnprogramm Rücksicht genommen werden. Eine gut gedehnte Muskulatur kann Krafteinwirkungen besser absorbieren und ist gegen Überstrapazierung widerstandsfähiger.

Zudem kann gerade bei denjenigen Positionen, die schnell Gegner überwinden müssen eine hohe Beweglichkeit auch innerhalb des Spiels einen Vorteil bringen. Die folgende Übung dehnt den Oberkörper und kann so Verletzungen vorbeugen und diesen zugleich in Bezug auf seine Beweglichkeit trainieren.

Übung:
Man legt sich auf den Bauch auf einen weichen Untergrund (z.B. eine Yoga-Matte). Nun hebt man Arme und Beine. Nur noch der Oberkörper sollte Kontakt zum Boden haben.

Intensität:
20 Sekunden die Position halten in drei Durchgängen.

Kategorie: Dehnung – Autor: kd
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