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16. Dezember 2017 um 11:59

Verbesserte Bewegungskontrolle an der Line of Scrimmage

Die Mischung aus Geschwindigkeit und Kraft im Football lässt teils enorme Kräfte auf den Körper einwirken. Gerade in Vollkontakt Sportarten ist es daher empfehlenswert neben der Kraft, Geschwindigkeit und Ausdauer auch die Koordination und Balance zu trainieren.

Auf dem Feld entscheidet die Balance darüber, wie gut der Körper die großen Energien abfangen und Bewegungsökonomisch sinnvoll verteilen kann.

Die Koordination hilft dabei Verletzungen, beispielsweise im Knie und Sprunggelenk vorzubeugen und geistige Reaktion in der unübersichtlichen Lage rund um die Line of Scrimmage schnell in Bewegungen umsetzten zu können. Die folgende Übung bedient daher sowohl Koordination, als auch Balance.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Übungsaufbau und –ablauf:
Eine Koordinationswippe wird auf ein Balance Pad gelegt. Anschließend stellt sich der Spieler auf die Wippe und hält einen Ball.

Die Körperhaltung sollte möglichst aufrecht und gerade sein. Der Ball muss nun kreisförmig um den Körper bewegt werden. Dies sollte bestenfalls ungefähr zwischen Hüfte und Bauch geschehen.

Intensität:
Vier Sätze mit jeweils zehn Sekunden Länge und einer halben Minute Pause zwischen den Sätzen.

18. Januar 2013 um 15:10

Entwicklung von Football im Laufe der Zeit

Vom Elite- zum Volkssport

Football hat sich zweifellos an amerikanischen Elite-Universitäten entwickelt. Ursprünglich aus einer Mischung vorläufiger Fußballspiele und Rugby entstanden, gibt es auf den zweiten Blick einige Unterschiede zwischen American Football und Canadian Football. – Beispielsweise ist bei Canadian Football das Spielfeld größer, die Spielerstärke ist 12 anstatt 11 und dergleichen mehr.

Beide Football-Arten haben ihre Ursprünge jedoch in den 1870-Jahren. Bahnbrechend war 1912 die Gründung der NFL (National Football Leage, der Start des professionellen Football-Sports. Seitdem hatte es im American Football einige Regeländerungen gegeben.

Regeln für mehr Sicherheit

Der Spieler, Trainer und Funktionär Walter Camp war maßgeblich an der Gestaltung des heute noch aktuellen Regelwerks beteiligt. Er führte 1880 die Line of Scrimmage ein (die so genannte Gedränge-Linie, von der aus die Spielzüge beginnen) und begrenzte 1883 die Anzahl der Spieler auf 11.

Den Forderungen des seinerzeit amtierenden US-Präsidenten Theodor Roosevelt ist es zu verdanken, dass aufgrund der hohen Verletzungsrate – zum Teil mit Todesfolge – Regeln modifiziert wurden, um das Spiel für die Beteiligten sicherer zu gestalten. Es war 1906 zu tragischen Spielunfällen beim Football gekommen, die insgesamt 18 Todesopfer forderten.

Auch in den Jahren zuvor mussten im Durchschnitt jährlich ein Dutzend Spieler ihr Leben lassen. Einige Regeländerungen später hatte American Football um 1912 dann seine heutige Form angenommen. Als der Vorwärtspass eingeführt wurde, war die Trennung vom Rugby perfekt und Football war zu einer individuellen Sportart geworden.

Hier wird der Ball nicht nur mit Füßen getreten

Eine Mannschaft hat 11 Spieler, ein Spiel dauert 2 x 45 Minuten und der Ball ist nicht rund, sondern ellipsenförmig. Im Gegensatz zum Fußballsport wird der Ball beim American Football nicht nur mit den Füßen gespielt, sondern auch durch Laufen und Werfen. Ziel des Spiels ist es, am Ender der Spielzeit die meisten Punkte zu erzielen.

Dazu muss der Ball in die Endzone des Gegners gebracht (Touch Down) oder so genannte Field Goals erzielt werden. Die jeweils gegnerische Mannschaft versucht, in den Ballbesitz zu kommen, wobei jeder Spieler eine bestimmte Position bekleidet. Ein für American Football typisches Spielfeld hat eine Größe von 120 Yards Länge und 53 Yards Breite. Für deutsche Verhältnisse bedeutet das circa 109,73 m Länge und 48,46 m Breite. Demgegenüber ist ein Fußballfeld größer und wird bei Spielbedarf dementsprechend abgeteilt.

Kategorie: Historie – Autor: kd
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